Category : Communication (modem) tools and utilities
Archive   : FAX40.ZIP
Filename : FAX.DOC

 
Output of file : FAX.DOC contained in archive : FAX40.ZIP













±±±±± ±±± ± ± ± ± ±
± ± ± ± ± ± ± ±±
±±±± ±±±±± ± ± ± ±
± ± ± ± ± ±±±±± ±
± ± ± ± ± ± ± ±±±





Universelles FAX- Empfangsprogramm fr IBMs und Kompatible




von





±±±± ± ± ±±± ±±±±± ± ±
± ± ± ± ± ± ± ± ±
± ± ±± ±±± ± ± ±
± ± ± ± ± ± ± ± ± ±
±±±± ± ± ±±± ±±± ±





^ ========
/³\ // \³/
³ // \\ ³
ÚÄÄÄÄÄÄÄÁÄÄÄÄÄÄÄ¿ ========>> ÚÄÄÄÄÄÄÄÁÄÄÄÄÄÄÄ¿
³ ___ ³ // ³ ___ ³
³ /. .\ ³ ³ /. .\ ³
³ ³ û ³ ³ ³ ³ û ³ ³
³ ³ ÚÄ¿ ³ ³ ³ ³ ÀÄÙ ³ ³
³ \_ _/ ³ ³ \_ _/ ³
³ F ³ ³ F ³
³ \A/ ³ ³ \A/ ³
³ X ³ ³ X ³
³Tx? / \ ³ ³Rx! / \ ³
ÀÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÙ ÀÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÙ



Eberhard Backeshoff, Obschwarzbach 40a, 4020 Mettmann














I N H A L T S V E R Z E I C H N I S
===================================







I. Einleitung 3

II. Ben”tigte Konverter-Hardware 5

III. Die Konfiguration des Programms 7

IV. Der Betrieb 11

IV.I Der Programmstart 12

IV.II Faxempfang 14

IV.III Termingesteuerter Empfang und Termineditor 22

IV.IV Showpic, Bearbeiten abgespeicherter Bilder 23

V. Allgemeines 24

V.I Abspeichern von Bildern und Speicherbedarf 26

VI. 6/7-Bit Konverter mit Abstimmautomatik 27

VII. Nachtr„ge 28

VIII. Konverterschaltungen und Bezugsquellen 29

IX. Frequenzen, Empfang etc. 31

X. Weitergabe, Copyright etc. 33

X.I Benutzung der Programme 34





























FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 3




I. Einleitung;

FAX.EXE ist ein universelles Programm zum Empfang von Wetter- und
Fotofax.
Je nach verwendetem Konverter wird eine Helligkeitsaufl”sung von
16 bzw. 64 Graustufen erreicht.
Die r„umliche Aufl”sung kann je nach verwendetem Modul bis zu 1900
Punkte/Zeile erreichen.

In Verbindung mit dem "DK8JV 6/7-Bit Konverter" l„át sich fr FM-
Fax eine softwareseitige Abstimmautomatik realisieren, die eine
exakte Abstimmung auf ein FM-FAX-Signal berflssig macht und
eine Frequenzdrift des Empf„ngers gr”áerenteils ausgleicht.
Schaltungsvorschl„ge und Bezugsquellen fr geeignete Konverter und
Platinen sind weiter unten beschrieben.

FAX ist auf jedem 100% IBM-kompatiblen Rechner lauff„hig und un-
tersttzt alle g„ngigen Graphikkarten von CGA ber Hercules, EGA
bis hin zu VGA und verschiedenen 800x600 Modi.
Ebenfalls k”nnen diverse 8-,9- und 24-Nadeldrucker sowie HP Laser-
jet-kompatible Drucker angesteuert werden.
Bilder k”nnen w„hrend des Empfangs angeschaut, gedruckt oder
abgespeichert werden. Abgespeicherte Bilder k”nnen nachtr„glich
betrachtet, gezoomt und gezoomt ausgedruckt werden.
Hierbei sind Zoomfaktor und H”hen/Seitenverh„ltnis frei w„hlbar.
Die gezoomten Ausschnitte lassen sich als eigenst„ndige Bilder
abspeichern.

Folgende Module und Trommeldrehzahlen sind verfgbar:

Module: zwischen 101 und 576 beliebig w„hlbar
LPMs : 48, 60, 90, 120, 180*, 240*

Die mit * gekennzeichneten LPMs sind auf langsamen Rechnern
u.U. nur mit eingeschr„nkter Aufl”sung realisierbar.

In allen Moduln wird APT-Betrieb untersttzt, wobei - wie z.B.
bei Wetterfax - auch die automatische Umschaltung zwischen jeweils
zwei verschiedenen Moduln m”glich ist.
Der APT-Betrieb l„át sich jedoch auch v”llig abschalten, z.B. fr
reine Amateurfunkanwendungen.
Zus„tzlich kann eine Terminliste zum "Scharfmachen" des APT-
Betriebes angelegt werden.
Automatisches Einphasen ist mit normaler und invertierter Einphas-
sequenz m”glich.

Bei der Darstellung auf Bildschirm und Drucker wird jeweils das
volle Bildschirmformat bzw. die volle Druckbreite ausgenutzt
und somit die maximal auf dem Ausgabeger„t erreichbare Aufl”sung
benutzt. Intern arbeitet das Programm i.A. jedoch mit einer h”he-
ren Aufl”sung, die sich standardm„áig wie folgt berechnet:

Aufl”sung (entspr. Anz. Punkte/Zeile) := Modul * Pi.














FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 4




Alternativ l„át sich die Aufl”sung fr jeden definierten Modus
(s.u.) individuell vorgeben.
Hierbei kann man auch festlegen, ob beim Abspeichern eines
Bildes mit verminderter Aufl”sung eine Modulanpassung erfolgen
soll, d.h. ob alle empfangenen Zeilen oder eine dem der momentanen
Aufl”sung entsprechenden Modul angepaáte Zeilendichte abgespei-
chert werden soll.

Der Rechenzeitbedarf w„chst proportional mit "Aufl”sung * LPM".
Die Punktfrequenz, d.h. die Geschwindigkeit, mit der die aufeinan-
derfolgenden Punkte einer Zeile abgespeichert werden mssen, be-
rechnet sich zu (Punkte pro Zeile) * Pi * LPM / 60 [Hz].
Auf langsamen Rechnern (4,77 oder 7-MHz-PC) kann es n”tig sein,
die maximale Punktfrequenz zu begrenzen, damit das Programm funk-
tioniert.

Hierzu kann bei der Installation eine obere Schranke fr die
Punktfrequenz angegeben werden.
Als Folge davon werden dann die bei h”heren Trommeldrehzahlen
bertragenen Bilder bei groáem Modul mit reduzierter Aufl”sung
empfangen.

Auf Bildschirmen, welche die Darstellung von echten Grauwerten er-
m”glichen, (VGA oder aber EGA plus monochromer Multisynch) wer-den
auch echte Graustufen dargestellt.
Damit wird auf VGA und EGA fast schon Fotoqualit„t erzielt. An-
sonsten und auf dem Drucker erfolgt eine Pseudo-Graudarstellung
nach dem ordered-dither Verfahren.
Falls man mit geeignetem Konverter 64 Graustufen aufl”sen will, so
werden bei VGA bzw. EGA + monochromer Multisynch 16 echte Graustu-
fen dargestellt, und die jeweils drei Zwischenwerte durch Dither-
ing interpoliert. Spezielle Treiber fr Graphikkarten, die 64
Helligkeitsstufen simultan darstellen k”nnen, befinden sich in
Arbeit.

Fr den Empfang von Wetterkarten ist eine Umschaltung auf reine
Schwarzweiádarstellung m”glich.
Hierbei sinkt auch der Speicherbedarf fr das Abspeichern von
Karten erheblich.

Dadurch, daá das Programm intern mit hoher Aufl”sung arbeitet,
lassen sich aus abgespeicherten Bildern AusschnittvergrӇerungen
anfertigen, die volle Detailtreue besitzen. Diese Ausschnittver-
gr”áerungen selbst lassen sich auch wieder als eigenst„ndige Bil-
der abspeichern und weiterbearbeiten.

Das Programm verfgt ber bis zu zehn voreingestellte Standard-
betriebsarten, (Modi) die sich ber den integrierten Moduseditor
beliebig an eigene Bedrfnisse anpassen lassen. Vorgebbar sind
u.a. Drehzahl, Modul, APT-Frequenzen und Aufl”sung.

















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 5




II. Ben”tigte Konverter-Hardware;

Zum Betrieb des Programms ist natrlich irgendeine Form von Kon-
verter notwendig.

FAX benutzt zur šbernahme der Daten die serielle Schnittstelle
COM1:. (oder COM2:) Allerdings geschieht die Datenbernahme nicht
seriell, sondern parallel ber die vier Handshakeleitungen DCD,
RI, DSR und CTS, die sich wie ein 4-Bit Parallelport verhalten
mit DCD als h”chstwertigem und CTS als tiefstwertigem Bit.
Dadurch konnte der Hardwareaufwand im Konverter gesenkt werden.
Wahlweise ist auch ein Anschluá des (Hardware-) Konverters an den
Gameport (Switch 1-4) vorgesehen. (Nur fr 16 Graustufen!)

Falls man einen Konverter mit 64 Graustufen Aufl”sung anschlieáen
m”chte, so muá die Helligkeitsinformation gemultiplext eingelesen
werden:

Ist RTS gesetzt, also auf + Potential, so erwartet das
Programm die oberen 4-Bit Helligkeitsinformation.
Wenn RTS zurckgesetzt ist, so muá der Konverter die beiden
niederwertigen Bits an DCD (Bit 1) und RI (Bit 0) anlegen.
(bzw. drei beim Konverter mit Abstimmautomatik: DCD (Bit 2),
RI (Bit 1) und DSR (Bit 0).)

Passend zu diesem Programm habe ich zwei Konverterschaltungen ent-
wickelt. Die einfachere verarbeitet 16 Graustufen in FM-FAX. Die
zweite ist eine aufwendige Schaltung fr AM- und FM-FAX in 64
Graustufen, mit der auch die softwareseitige Abstimmautomatik
nutzbar ist. (7-Bit Aufl”sung ber den jeweils doppelten Hubbe-
reich)

Schaltbilder fr die Konverter sind bei mir gegen Einsendung eines
frankierten Rckumschlages und einer extra Briefmarke fr die Ko-
pierkosten (4 DIN A4 Bl„tter) zu beziehen

Achim, DL5JM hat zum 16-Graustufenkonverter eine Platine entwor-
fen. Fr den 64-Graustufenkonverter hat Hans, DJ6NB ein Layout ge-
macht.
Platinen, Baus„tze und eventuell. auch Fertigger„te fr beide Kon-
vertertypen sind bei Achim erh„ltlich. Anschrift siehe am Ende
der Anleitung.

Das Programm l„uft ebenfalls in Verbindung mit dem von Fa. Karl J.
Ebensberger angebotenen Langwellenempf„nger nebst Interface. (16
Graustufen). (siehe hierzu auch die entsprechenden Anzeigen in der
CQ-DL)

Alternativ besteht noch die M”glichkeit, die Dekodierung voll-
st„ndig dem Rechner zu berlassen, und ihm ber einen als Begren-
zer fungierenden Operationsverst„rker die reine NF zuzufhren.
Dies funktioniert mit zufriedenstellenden Ergebnissen jedoch nur,
wenn der Rechner schnell genug ist. Selbst dann ist aber das Er-
gebnis u.U. deutlich schlechter als bei Verwendung eines "rich-
tigen" Konverters.
Ein Schaltungsvorschlag fr so einen "Simpelst-Konverter" findet
sich ebenfalls am Ende der Anleitung.










FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 6




Reicht Ihnen eine reine S/W Darstellung ohne Grauwerte, die aller-
dings qualitativ hochwertig sein soll, so k”nnen Sie auch einen
einfachen Konverter, z.B. mit dem XR2211 Modem-Chip aufbauen.
Z.B. l„át sich aus dem Packratt auch das Modem-Signal heraus-zie-
hen.

Schlieáen Sie in diesem Falle die vier Handshakeleitungen
zusammen und daran den Konverter an. Geben Sie bei der Konfigu-
ration Hardwarekonverter = Ja und 6-Bit Konverter = Nein an. Das
Programm erwartet fr Weiá einen positiven Pegel (+4 - +12V) und
fr Schwarz einen negativen.
Null Volt erkennt die Schnittstelle in den meisten F„llen dankens-
werterweise auch schon als negativ an, so daá man eine TTL-L”sung
direkt anschlieáen kann.

Ich wrde aber lieber doch gleich den Empfang von Graustufen vor-
sehen. Sie wissen ja sonst nicht, was Ihnen entgeht....


















































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 7




III. Die Konfiguration des Programms;

Falls eine DOS-Version kleiner als 3.1 verwendet wird, sollte das
Programm nur aus dem Verzeichnis heraus gestartet werden, in dem
es sich befindet, da es ansonsten seine Konfigurationsdatei nicht
finden kann.
Bei h”heren DOS-Versionen gilt diese Einschr„nkung nicht.
Beim erstmaligen Start durchl„uft das Programm eine Konfigurati-
onsroutine, in der verwendete Graphikadapter, Drucker u.a. angege-
ben werden. FAX speichert diese Angaben in einer Datei FAX.CNF, so
daá sie bei einem erneuten Start des
Programms nicht mehr angegeben werden mssen.
Eine Umkonfiguration des Programms ist jederzeit aus dem Hauptmen
heraus m”glich.

Nun zur eigentlichen Konfiguration:

Starten Sie das Programm durch Eingabe von FAX <ÄÙ.
Je nachdem, ob das Programm schon einmal konfiguriert wurde oder
nicht, befinden Sie sich jetzt entweder direkt in der Konfigurati-
onsroutine oder aber im Hauptmen.
Falls Sie sich im Hauptmen befinden, so geben Sie bitte "K" ein.
W„hlen Sie jetzt den fr sie zutreffenden Graphikmodus aus der
Liste aus.
Bitte nur einen Graphikmodus anw„hlen, den Ihre Graphikkarte bzw.
Ihr Monitor auch beherrscht.

Wenn Sie einen HIRES-Modus gew„hlt haben, so mssen Sie noch die
entsprechenden Parameter fr Ihre Graphikkarte angeben. Im Zwei-
felsfalle finden Sie diese im Handbuch der jeweiligen Karte.
Hires funktioniert bei Karten mit erh”hter Aufl”sung, die sich
ber einen INT10 Aufruf unter Benutzung der Register AH, AL und BL
in diesen Modus umschalten lassen.
Typischerweise wird das ein 800x600 Punkte-Modus sein, denkbar
sind aber auch Modi mit z.B. 800x560 o.„.
Einschr„nkung: Die Zahl der Bildpunkte (z.B. 800x600) geteilt
durch 8 darf nicht grӇer als 65536 werden. Ein 1024x768-Modus
geht also N I C H T !
Auáerdem muá es sich um einen "16-Farben" Modus handeln.
Mit dem Aspectverh„ltnis ist das Verh„ltnis von vertikalen Punkten
pro L„ngeneinheit zu horizontalen Punkten pro L„ngeneinheit
gemeint. Dieser Wert wird mit 10000 multipliziert als ganze Zahl
angegeben. Da ein Bildschirm ein Seitenverh„ltnis von 3:4 hat,
ergibt sich z.B bei 800x600 Punkten: 600 / (800 * 3/4) = 1. Also
muá 10000 eingegeben werden.
Bei 800*560 w„ren es: 560 / (800 * 3/4) = 0,9333... und man máte
9333 eingeben.

Wenn Sie EGA gew„hlt haben, erscheint jetzt die Frage nach echter
Grauwertdarstellung.
Bitte beantworten Sie diese Frage nur mit ja, wenn Sie einen mono-
chromen Multisynch o.„. benutzen. Ansonsten werden die Bilder in
Falschfarben dargestellt, was zwar u.U. recht lustig aussieht, im
allgemeinen aber nichts bringt.
Haben Sie ja eingegeben, so mssen Sie auf der jetzt erscheinen-
den Bildschirmseite festlegen, welche Farbe welcher Helligkeit bei
Ihrem Monitor entspricht.
Die EGA-Karte bietet 6 Farbausg„nge, n„mlich R, G, B, r, g und b,
wobei die kleinen Buchstaben die Sekund„rausg„nge bezeichnen.








FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 8




Dies ergibt 2^6 = 64 Kombinationsm”glichkeiten. Jedoch k”nnen bei
EGA nur 16 davon gleichzeitig dargestellt werden.
Sie mssen nun bestimmen, welche Farbe auf Ihrem Monitor am hell-
sten, welche am zweithellsten usw. dargestellt wird, und die vier
hellsten Farben der Reihe nach angeben. Beispiel: Grn (G) wird
auf Ihrem Monitor am hellsten dargestellt, Rot (R) am zweithell-
sten und Blau (B) am dunkelsten. Ferner sei die hellste Sekund„r-
farbe (g) dunkler als die dunkelste Prim„rfarbe (B). Dann lautet
die richtige Farbreihenfolge GRBgrb. Davon brauchen wir die vier
hellsten, also GRBg.
Unter Umst„nden kann man, um eine bessere Gradation zu erzielen,
auch eine Helligkeitsstufe auslassen, also z.B. GRgr. Diese Kom-
bination hat sich beim KNC-Medley Monitor bew„hrt.

Zur Kontrolle wird eine Grautreppe abgebildet, an der man sofort
die Auswirkung der gew„hlten Zuordnung sehen kann.
Achtung: Die Zuordnung der Farben zu den Helligkeiten ist leider
oftmals abh„ngig von der Stellung des Kontrastreglers. Deshalb
beim Austesten den Kontrast auf minimalen Wert einstellen. Hat man
die richtige Zuordnung gefunden, so kann man den Kontrast soweit
erh”hen, bis man gerade noch eine gute Helligkeitsabstufung
erh„lt.

Achtung bei VGA:
Nur, wenn die VGA-Karte den Monitor analog ansteuert, kann sie
auch 16 Graustufen darstellen, ansonsten erscheinen Falschfarben!

Nun k”nnen Sie einen passenden Drucker ausw„hlen. Im Zweifelsfalle
w„hlen Sie IBM-8-Nadel.

Sollte Ihr Drucker mit keinem der vordefinierten Druckertreiber
laufen, so k”nnen Sie den Menpunkt 0: "Eigenen Drucker definie-
ren" anw„hlen. Zur Vereinfachung des Anpaávorganges k”nnen Sie mit
den Cursor links/rechts Tasten einen vordefinierten Drucker aus-
w„hlen und dann die Parameter modifizieren.
Beachten Sie, daá alle Druckersteuerzeichen im HEXCODE eingegeben
werden mssen. Vergessen Sie nicht, "Ihrem" Drucker einen Namen zu
geben. Beenden Sie die Druckeranpassung mit "Q".

Wenn Sie keinen Papiervorschub auf Neuseite (FormFeed) am Bildende
wnschen, dann bitte die entsprechende Frage mit nein beantworten.
Falls Sie einen Laserdrucker verwenden, wird immer ein Neuseiten-
vorschub ausgel”st, unabh„ngig von der hier getroffenen Wahl.

Eine Feinanpassung der auf dem Drucker auszugebenden Graustufen
k”nnen Sie sp„ter ber den Menpunkt Dru)ckertest im Hauptmen
vornehmen.

Die Frage nach dem Abspeichern von schwarzweiá-empfangenen Bildern
in Schwarzweiá sollten Sie mit ja beantworten. Dies spart eine
Menge Speicherplatz beim Abspeichern von Wetterkarten.
















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 9




Die anschlieáende Fragen beziehen sich auf den verwendeten Konver-
ter und den Rechner.

Mit Hardwarekonverter ist der "normale" Konverter gemeint, mit dem
das Programm laufen soll. Nein an dieser Stelle bedeutet, daá Sie
die "Simpelst" L”sung verwenden wollen. Dies ist zwar nicht sehr
empfehlenswert, aber fr ein erstes Reinschnuppern geht's viel-
leicht doch.
Anschlieáend wird noch abgefragt, ob Sie den Konverter an COM1:
oder an COM2: anschlieáen wollen. Achtung: COM3: und COM4: sind
nicht implementiert!
Falls Sie Hardwarekonverter gew„hlt haben, k”nnen Sie auch noch
den Gameportanschluá w„hlen.

Ebenfalls nur bei Hardwarekonverter an COM1: oder COM2: erscheint
jetzt noch die Frage nach dem 6-Bit Konverter.
Hier bitte nur Ja eingeben, wenn Sie auch wirklich einen Konverter
anschlieáen wollen, der 64-Graustufen Aufl”sung bringt und die
Information gemultiplext liefert. (s.o.)

Falls Sie 6-Bit Konverter = Ja angegeben haben, so k”nnen Sie noch
w„hlen, ob mit Abstimmautomatik gearbeitet werden soll. In diesem
Falle wird das Programm davon ausgehen, daá Ihr Konverter 7 Bit
Helligkeitsinformation liefert und so abgeglichen ist, daá mit den
dann 128 m”glichen Graustufen jeweils der doppelte gew„hlte Hubbe-
reich berdeckt wird.

Jetzt kommt die Frage nach der maximal erlaubten Punktfrequenz.
Eine Wetterkarte im Modul 576 erreicht eine Aufl”sung von ca. 1810
Punkten pro Zeile. Bei einer Trommeldrehzahl von 120 U/min ent-
spricht das einer Punktfrequenz von 3620 Hz.

Sollten Sie im sp„teren Betrieb feststellen, daá sich Ihr Rechner
beim FAX-Empfang mit hohem Modul und hoher Trommeldrehzahl auf-
h„ngt, so mssen sie die maximale Punktfrequenz einschr„nken.



Vorschlag fr die Wahl der maximalen Punktfrequenz:

(und damit auch der maximal m”glichen Aufl”sung, abg„ngig von der
Trommeldrehzahl)


4,77 MHz PC: ca. 1960 Hz

Turbo-PC mit > 8 MHz: ca. 3000 Hz

AT mit 8 MHz und mehr: 4000 Hz bis keine Einschr„nkung


(Die hier angegebenen Werte stellen Minimalwerte dar, mit denen
das Programm auf dem jeweiligen Rechner auf jeden Fall laufen
sollte. Im Einzelfall k”nnen sie zumeist durchaus h”her gew„hlt
werden)












FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 10




Nachdem Sie Ihre Entscheidung bezglich der Punktfrequenz getrof-
fen haben, erfolgt noch eine Information ber die eventuell not-
wendige Schr„glaufkorrektur, die sp„ter w„hrend des Empfanges
eines Faxbildes vorgenommen werden kann:

Um eine vernnftige FAX-šbertragung sicherzustellen, ist eine
hochkonstante Abtastgeschwindigkeit (Trommeldrehzahl) sowohl
sende- als auch empfangsseitig erforderlich. Ferner mssen Sende-
und Empfangsdrehzahl m”glichst genau bereinstimmen, damit im emp-
fangenen Bild keine Parallelogrammverzerrungen auftreten.
Das Programm gewinnt die Referenzfrequenz aus dem PC-Timertakt,
der auch die Softwareuhr im PC steuert. Dieser wird durch entspre-
chende Programmierung des Timer-IC's auf die passende Taktrate
heruntergeteilt. Ein hierbei resultierender "krummer" Teilerfaktor
wird vom Programm durch periodisches Auslassen von Punkten und
durch eine Optimierung des Verh„ltnisses von Punkten pro Zeile zur
Timer-Taktrate ausgebgelt.

In manchen PCs liegt nun die Frequenz des Taktoszillators um eini-
ges daneben.
In diesem Falle laufen dann w„hrend des Empfanges die Bilder
schr„g nach links oder rechts weg, was mit der Schr„glaufkorrektur
ausgeglichen werden kann.
In der Praxis wird hierbei einfach vom Programm aus der GrӇe des
Schr„glaufes die tats„chliche Timerfrequenz errechnet. Diese wird
dann beim Empfang aller weiteren Bilder zugrundegelegt.

Nun ist die Konfiguration beendet und es erscheint das Hauptmen,
wie es sp„ter auch beim normalen Programmstart erscheinen wird.






































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 11




IV. Der Betrieb;

Vorbemerkung:

Die hier vorgestellten Konverterschaltungen gehen davon aus, daá
der h”here NF-Ton Weiá und der tiefere Schwarz entspricht. Dazu
mssen in der Regel die Stationen im oberen Seitenband empfangen
werden. Empf„ngt man das Signal im falschen Seitenband, so treten
folgende Effekte auf:

- Einphasen funktioniert nicht mehr.
- Bei Grauwertdarstellung erscheint das Bild als Negativ.
- Bei Schwarzweiádarstellung erscheint u.U. ein fast total weiáer
Bildschirm. Hier wird n„mlich, um den Bildschirm zu schonen,
das Bild invertiert dargestellt, d.h. es sollten weiáe Linien
auf schwarzem Bildschirmhintergrund erscheinen. Gleichzeitig
wird das Bild auf dem Schirm ja mit einer geringeren als der
tats„chlichen Aufl”sung dargestellt. Diese "Verkleinerung" wird
bei Grau-FAX durch Auslassen von Punkten und Zeilen erreicht.
Bei S/W-FAX jedoch wrde dies u.U. zum Verschwinden von
horizontalen oder vertikalen Linien fhren. Deshalb werden hier
jeweils die schwarzen Bildpunkte, die durch die Verkleinerung
auf den gleichen Bildschirmpunkt fallen, oder-verknpft.
Wenn jetzt die Seitenbandwahl falsch ist, so ist fast die
gesamte Bildfl„che schwarz, und die restlichen weiáen Linien
werden durch die oder-Verknpfung auch noch niedergeknppelt.









































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 12




IV.I Der Programmstart;


Starten Sie das Programm mit FAX <ÄÙ.
Es erscheint das Hauptmen, das etwa wie folgt aussieht:




ÚÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ¿
³ ÛÛÛÛÛ ÛÛÛ Û Û Û Û Û ³
³ Û Û Û Û Û Û Û ÛÛ ³
³ ÛÛÛÛÛ ÛÛÛÛÛ Û Û Û Û ³
³ Û Û Û Û Û ÛÛÛÛÛ Û ³
³ Û Û Û Û Û Û Û ÛÛÛ ³
³ ³
³ Universelles FAX-Programm ................... (c) DK8JV,1990 ³
ÀÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÙ
(K)onfiguration: Overlay System in EMS
===============
Hardwarekonverter an: COM1, 64 Graustufen, Abstimmautomatik
Graphik: VGA , echte Grauwertdarstellung
Drucker: IBM Proprinter 4207,5204 etc(180x180 Dpi)
Bilder-Directory: C:\AFU\FAX\BILDER
Termine: vorhanden
ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ
(D)ateiname fr abzuspeichernde Bilder: A:\JVFAX

(F)AX-Empfang
(S)STV-Empfang
S(h)owpic (Bearbeiten abgespeicherter Bilder)
Dr(u)ckertest
(T)ermingesteuerter Faxempfang (B)ildschirmtest
(E)ditieren der Terminliste (Q)uit




In den oberen zwei Dritteln des Hauptmens finden sich berwiegend
Angaben zum Programmstatus, die sich z.B. ber die K)onfiguration
ver„ndern lassen.
Im unteren Drittel befinden sich die einzelnen Menpunkte.
Jeder Menpunkt l„át sich durch Drcken des jeweils vor der ")"
stehenden Buchstabens anw„hlen.


Hier nun zun„chst die Bedeutung der einfachen Menpunkte:


(D)ateiname fr abzuspeichende Bilder:

Sollen w„hrend des (F)axempfanges Bilder abgespeichert werden, so
wird hierfr der hier angegebene Filename verwendet. Fr jedes
abgespeicherte Bild wird als Filenamenserweiterung eine laufende
Nummer angefgt. Deshalb kann auch keine Filenamenserweiterung
angegeben werden.
Weiteres Informationen zum Abspeichern folgen weiter unten.










FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 13




(K)onfiguration „ndern:


Dient zum Anpassen des Programmes an unterschiedliche Hardware
etc. Der Konfigurationsvorgang wurde bereits oben beschrieben.


(B)ildschirmtest:

Zur šberprfung der korrekten Graphikkartenauswahl und zur Ein-
stellung der Monitorgeometrie. (Grautreppe mit Kreis)


Dr(u)ckertest:

Zum Testen der Druckeranpassung und zur Zuordnung der Helligkeits-
stufen zu verschiedenen Druckmustern.
Nach Aufruf des Druckertests erscheint eine Graphik, welche die
Zuordnung der 16 auf dem Drucker ausgegebenen Helligkeitswerte zu
den 64 m”glichen Druckmustern regelt. šber die Cursortasten kann
diese Zuordnung ge„ndert werden. Um die optimale Zuordnung zu fin-
den, l„át sich mit (D) der Drucker zuschalten. Es wird dann konti-
nuierlich eine Grautreppe ausgedruckt. Wenn Sie die fr Ihren
Drucker geeignete Zuordnung gefunden haben, verlassen Sie den
Druckertest mit "Q". Die Frage nach dem Abspeichern bitte mit "J"
beantworten. Bei Laserdruckern k”nnen Sie durch jeweiliges erneu-
tes Drcken von D einen Blattvorschub ausl”sen, um die Grautreppe
auch jeweils sehen zu k”nnen.


(Q)uit:

Dient einzig und allein zum Verlassen des FAX-Programms.


































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 14




IV.II (F)axempfang;

wird aus dem Hauptmen heraus durch Drcken von 'F' gestartet.
Es erscheint ein leerer Bildschirm mit einen kleinen Statusfen-
ster, das etwa wie folgt aussieht:



Abstimmanzeige ------------------v

ÚÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÂÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÂÄÄ¿
³M): Wefax576³ L)pm:120/576 ³W ³
³A)pt: wartet³ H)ub: ext ³. ³
³P)hase:N)aus³ V)erschieben ³. ³
ÃÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÅÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ´.-³
³G)rau O)ri ³ L/R O/U³ 1810³. ³
³ aus vert ³ <-) ^)³ *) ³. ³
ÃÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ´. ³
³D)ruck: aus ³.-³
³A(b)speichern: aus ³. ³
ÃÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ´- ³
³Q)uit JV-FAX 4.1 ³S ³
ÀÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÁÄÄÙ


*): Momentane Aufl”sung, mit der das Programm arbeitet.

Alle im Statusfenster aufgefhrten Parameter lassen sich durch
Drcken des jeweiligen vor der ")" stehenden Buchstabens ver„n-
dern.
Allerdings ist die Ver„nderung einiger Parameter gesperrt, wenn
(D)ruck bzw. A(b)speichern eingeschaltet ist.
(D)ruck und A(b)speichern wiederum l„át sich nur einschalten,
wenn (A)pt auf "wartet" oder "------" steht.

Die Bedeutung der Parameter im Einzelnen:

M):
Auswahl des Empfangsmodus. Dient zur Einstellung der
Betriebsart. Es sind bis zu 10 voreingestellte Betriebsar-
ten anw„hlbar, deren Voreinstellungen (z.B. Modul) sich
mittels des Moduseditors (s.u.) ver„ndern lassen.
Empf„ngt man mit dem falschen Modul, so werden die Bilder
mit einem falschen H”hen/Seitenverh„ltnis wiedergegeben.
Wetterfax benutzt in der Regel Modul 576, manchmal auch
288. Fotofax wird zumeist mit Modul 352 betrieben. Wird
ein neuer Modus gew„hlt, so werden auch einige andere
Parameter passend vorbesetzt, z.B. G)raudarstellung bei
Wefax288 und Wefax576 aus und bei Foto 352 und Meteosat
ein.

















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 15




L)pm:
šbertragungsgeschwindigkeit (Trommeldrehzahl) in Zeilen
pro Minute. Die berwiegende Anzahl der Stationen arbeitet
mit 120 LPM. (LPM = Lines Per Minute) Manche Wetterfaxsta-
tionen (meist aus dem Ostblock) senden auch mit 90 LPM
oder 60 LPM. Meteosat sendet mit 240 LPM. Es stehen LPMs
von 48 bis 240 zur Verfgung, wobei die obere praktikable
Grenze von der Aufl”sung (also gew„hltem Modul) und der
Rechnergeschwindigkeit abh„ngt. Sollte sich Ihr Rechner
bei den h”heren LPMs aufh„ngen, so verringern Sie mittels
der Konfiguration die maximale zul„ssige Punktfrequenz.
Stimmt LPM nicht mit dem der Sendestation berein, so ist
ein vernnftiges Mitschreiben nicht m”glich.
Hinter der LPM-Anzeige im Statusfenster wird das einge-
stellte Modul angezeigt.


D)ruck:,
A(b)speichern:
Zuschalten des Drucks auf dem Drucker. bzw. des Abspei-
cherns auf Diskette. L„át sich nur umschalten, wenn A)pt
auf "wartet" oder "------" steht. Will man empfangene Bil-
der abspeichern oder ausdrucken, so muá man D)ruck bzw.
A(b)speichern vor Beginn der Aussendung einschalten.
Das Bild wird simultan zum Empfang abgespeichert bzw. ge-
druckt. Ein nachtr„gliches Abspeichern, wenn das Bild
bereits auf dem Bildschirm zu sehen ist, ist leider nicht
m”glich, da i.A.. der verfgbare Speicherplatz im Rechner
nicht ausreicht, um ein Bild mit voller Aufl”sung zwi-
schenzuspeichern. (z.B. Modul 576, Graudarstellung, also 4
Bit / Bildpunkt; ca. 1800 Punkte/Zeile; ca. 1800*û2 Zeilen
==> 2,2 Megabytes Speicherbedarf. Beim Abspeichern werden
die Bilddaten noch komprimiert, so daá mit etwa 1,8 Mega-
bytes Speicherplatz zu rechnen ist.
Als reines S/W-Bild abgespeichert (Wetterkarte) l„ge der
Platzbedarf bei ca. 150-500 kB, je nach Menge der einge-
zeichneten Linien. Ein Fotofaxbild in Graudarstellung und
Modul 352 ben”tigt bei voller Aufl”sung etwa
1100*1100/û2*0,5 Bytes / Bildpunkt ==> 427 kB; nach
Kompression typischerweise noch etwa 350 kB. Bei Empfang
mit 64 Graustufen vergrӇert sich der Speicherbedarf
nochmals. D)ruck und A(b)speichern k”nnen nicht
gleichzeitig eingeschaltet werden.
























FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 16




P)hasen:
Einphasvorgang starten bzw. abbrechen. Damit Sende- und
Empfangsmaschine bei der FAX-šbertragung "in Phase" laufen
und der linke Bildrand auch wirklich an den linken Rand zu
liegen kommt, wird zu Beginn einer jeden šbertragung fr
ca. 10-20 Sekunden ein Einphassignal gesendet, welches aus
5% Weiápegel und 95% Schwarzpegel je Zeile besteht.
(Manche Stationen senden ein invertiertes Einphassignal
mit ca. 95% Weiá und 5 % Schwarz) Steht P)hasen auf ein,
so wartet das Programm auf ein Einphassignal. Hat es ein
solches erkannt, so "schiebt" es den entstehenden weiáen
(schwarzen) Balken an den linken Bildrand und die Anzeige
hinter P)hasen springt auf lck. (fr lock = "eingerastet")
Sobald das Einphassignal endet, geht P)hasen wieder auf
aus, und der eigentliche Empfang beginnt. Phasen l„át sich
manuell auf ein und aus stellen, die APT-Automatik stellt
Phasen automatisch auf ein, wenn ein Startsignal erkannt
wurde.


N),I):
Umschalten auf "inverses" Einphasen. Manche FAX-Stationen
senden eine invertierte Einphassequenz, d.h. 95% Weiá und
5% Schwarz. Dazu geh”rt z.B. auch Meteosat. Es ist immer
der Einphasmodus eingestellt, welcher angezeigt wird.
Steht z.B. N) im Statusfenster, so ist der normale Ein-
phasmodus in Betrieb. Durch Drcken von N schaltet man um
auf invertierten Einphasmodus und es erscheint I) im Sta-
tusfenster. Drcken von I schaltet dann wieder zurck auf
den normalen Modus etc.


A)pt:
heiát Automatic Picture Transmission. Die meisten kommer-
ziellen FAX-Stationen verwenden APT. Hierbei wird die emp-
fangende FAX-Maschine durch Aussenden eines Starttones
bestimmter Frequenz eingeschaltet und nach Beendigung der
šbertragung durch einen anderen Ton wieder abgeschaltet.
Dies erm”glicht es, mechanische Maschinen nicht st„ndig
mit rotierender Trommel durchlaufen lassen zu mssen und
verhindert auáerdem, daá QRM bei fehlender Aussendung der
Gegenstation irrtmlicherweise als Einphassignal interpre-
tiert wird. In Verbindung mit einem Timer (hier innerhalb
des Programmes realisiert, s.u.) ist es m”glich, vollauto-
matisch Sendungen zu vorgegebenen Zeitpunkten zu empfan-
gen. Anhand von unterschiedlichen Startt”nen bei Wetterfax
lassen sich ebenfalls die Module 576 und 288 erkennen.
Die APT-Schaltung in diesen Programm kennt drei Zust„nde:
Termin, wartet und aktiv. Zun„chst interessieren hier nur
wartet und aktiv.
Normalerweise l„uft eine Bildbertragung folgendermaáen
ab: APT steht auf wartet. W„hrend APT auf wartet steht,
wird nichts auf den Bildschirm geschrieben, die Einphas-
schaltung ist ebenfalls nicht aktiviert. Nun sendet
irgendwann die Gegenstation einen APT Startton.












FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 17




Sobald dieser Ton l„nger als eine vorgegebene Zeit
ansteht, geht APT auf aktiv. Gleichzeitig wird Phasen auf
ein geschaltet, und das Programm versucht, auf die jetzt
von der Gegenstation gesendeten Einphassignale zu
synchronisieren. Wenn dies geglckt ist, schaltet sich die
Einphasfunktion aus, und die Bildschirmausgabe wird
freigegeben.
Am Ende der šbertragung sendet die Gegenstation ein APT-
Stopsignal aus. Wenn dieses von der APT-Schaltung erkannt
wird, schaltet sich APT wieder auf wartet, und das Spiel
kann von neuem beginnen. Das auf den Bildschirm geschrie-
bene Bild bleibt solange stehen, bis APT erneut aktiviert
wird.

Ist WEFAX576 oder WEFAX288 eingeschaltet, so berprft die
APT-Schaltung anhand des Starttones, ob es sich bei dem
folgenden Bild um Modul 288 oder 576 handelt und schaltet
das Modul ggf. um. Da nicht alle Stationen mit APT arbei-
ten, kann man APT mit der Taste "A" auch von Hand auf
aktiv und wieder zurck auf wartet schalten. Hierbei wird
beim šbergang von wartet nach aktiv auf Einphasen geschal-
tet und die Bildschirmausgabe nicht gleich freigegeben. In
diesem Zustand l„át sich Phasen jederzeit von Hand
abschalten. Wahlweise l„át sich die APT-Schaltung ber die
Taste X) auch v”llig auáer Betrieb setzen. (s.u.)


Q)uit:
hat man irgendwann einmal keine Lust mehr, FAXempfang zu
machen, so ist das die richtige Taste, um zum Hauptmen
zurckzukommen.


V)erschieben:
Steigt man in ein laufendes FAX-Bild ein, d.h. hat man die
Einphassequenz verpaát, so l„át sich mit dieser Funktion
die Bildlage noch ver„ndern. Dazu w„hlt man diese Funktion
an, (APT aus, Phasen aus) schreibt ein paar Zeilen mit und
schiebt mit den Pfeiltasten den erscheinenden Cursor auf
den vermeintlichen Bildanfang. Dann die Enter-Taste bet„-
tigen, und der Rest des Bildes wird korrekt geschrieben.
(und auch gedruckt) Dieser Vorgang wird auch als
"Einphasen von Hand" bezeichnet. Das Verschieben hat kei-
nen Einfluá auf das Abspeichern der Bilder, d.h. die abge-
speicherten Bilder werden dadurch nicht zerrissen. Im
Sh)owpic-Teil l„át sich an den gespeicherten Bildern nach-
tr„glich eine komplette Verschiebung vornehmen.




















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 18




G)rau:
bestimmt, ob ein empfangenes Bild nur in Schwarzweiá
Wetterkartenlike) oder mit Graut”nen dargestellt wird.
Wenn Sie in der Konfiguration die Frage "Sollen
schwarzweiáe Bilder nur in Schwarz...." mit Ja beantwortet
haben, so wird hiermit auch die Art der Abspeicherung
festgelegt. In Grau abgespeicherte Bilder lassen sich
nachtr„glich jederzeit auch in Schwarzweiá betrachten,
brauchen aber viel mehr Speicherplatz. Bilder, die mit
"G)rau ein" empfangen werden, werden immer in Grau
abgespeichert.


->),<-):
Die meisten FAX-Stationen tasten die Bildvorlagen von
links nach rechts ab. Fotofaxstationen machens oft jedoch
umgekehrt.
->) und <-) regeln die empfangsseitige Schreibrichtung.
Sollte ein Bild seitenverkehrt erscheinen, so stand -
>),<-) verkehrt. Abgespeicherte Bilder lassen sich auch
nachtr„glich "spiegeln".
(->,<- = Cursortasten)


v),^):
Wie ->) und <-), jedoch wird hierbei das Bild dadurch
gespiegelt, daá es von unten nach oben geschrieben wird.
Kombiniert man das mit der seitlichen Spiegelung, so
ergibt sich eine Drehung um 180ø, womit man z.B. auf dem
Kopf stehende Bilder richtig empfangen kann. Diese Spiege-
lungsm”glichkeiten haben nichts mit dem n„chsten Punkt zu
tun, mit dem man das Bild um 90ø drehen kann, um den Bild-
schirm besser auszufllen. (v, ^ = Cursortasten)


O)ri:
Hiermit kann man zwischen horizontaler und vertikaler
Bildschirmdarstellung umschalten. Wetterkarten haben meist
ein Hochformat, d.h. sie sind h”her als breit. Hier bietet
sich O)ri vert an. Das Bild wird dann auf der Seite lie-
gend dargestellt, damit es vollst„ndig auf den Schirm
paát. Fotofax wird meist im Querformat gesendet. Hier
bietet sich dann O)ri horiz an, damit das Bild den vollen
Bildschirm ausnutzt. Abgespeicherte Bilder lassen sich
auch nachtr„glich wahlweise horizontal oder vertikal
betrachten. Achtung: Bei vertikaler Orientierung werden,
um die Programmgeschwindigkeit zu steigern, immer acht
Bildschirmzeilen in einem Block ausgegeben. Bei Modul 576
kann es deshalb nach einem APT-Start durchaus mehrere
Sekunden dauern, bis etwas auf dem Bildschirm zu sehen
ist. Dies ist v”llig normal und stellt keinen Grund zur
Beunruhigung dar.















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 19




H)ub:
Falls Sie die "Simpelst"-Konverterl”sung benutzen, so k”n-
nen Sie hiermit das Programm auf den verwendeten Hub ein-
stellen. Auf Kurzwelle wird normalerweise ein Hub von 400
Hz fr Wetterfax verwendet; auf Langwelle ein Hub von 150
Hz. Fotofax wird auch oft mit 300 Hz Hub bertragen. Hub
bezeichnet die halbe Differenz zwischen den Frequenzen fr
Schwarz und Weiá. Wenn Sie einen Hardwarekonverter betrei-
ben, so wird an diesem der Hub hardwareseitig eingestellt.


Folgende Befehle tauchen nicht im Statusfenster auf:


Leertaste:
Statusfenster an/abschalten.


X):
APT-Schaltung sperren/freigeben: Mit diesem Befehl l„át
sich die gesamte APT-Logik auáer Betrieb setzen. Im Sta-
tusfenster erscheint dann "------" hinter A)PT:. Das fort-
laufende Abspeichern von Bildern wird in dieser Betriebs-
art nicht ber die Start- und Stopt”ne gesteuert, sondern
ber die Einphasprozedur. Ein Bild gilt als beendet, wenn
der gesamte Bildschirm vollgeschrieben ist, und das Pro-
gramm springt dann automatisch wieder auf Einphasen. šber
ein erneutes Bet„tigen von X l„át sich der APT-Betrieb
wieder zuschalten.


R):
Invertierte Darstellung ein /aus: Schaltet die Darstellung
auf Bildschirm und Drucker auf invertierte Ausgabe um. Ist
diese Darstellungsart aktiv, so erscheint im Statusfenster
der Modus mit einem kleinen Rahmen. Diese Umschaltung
funktioniert nur, wenn APT auf wartet oder ------ steht.
Achtung: Diese Umschaltung hat keinen Einfluá auf die
Erkennung der Einphassequenz (normal/Invers) und die bei
Schwarzweiá angewendete "Veroderung von Bildpunkten"
(s.u.) Es ist, um bei Wetterkarten in
Schwarzweiádarstellung eine gute Qualit„t zu erhalten,
unbedingt erforderlich, im oberen Seitenband zu empfangen,
so daá bei normaler Darstellung die Linien auf dem
Bildschirm weiá und auf dem Drucker schwarz erscheinen.


F):
APT-Frequenzz„hler ein-/ausblenden:
Durch Drcken von F erscheint im Statusfenster statt der
momentanen Aufl”sung ein F: gefolgt von der ber die Zei-
lenl„nge gemittelten Bildfrequenz. Praktisch, um unbe-
kannte APT-T”ne zu ermitteln.














FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 20




C):
Kalibrationshilfe ein/ausschalten:
Funktioniert wie F), nur daá hier der jeweilige vom Kon-
verter gelieferte Helligkeitswert angezeigt wird. Der Wert
wird immer auf einen Bereich von 0 bis 127 normiert ange-
zeigt, unabh„ngig vom verwendeten Konverter.


K):
Abstimmautomatik "einfrieren" an/aus:
Beim Betrieb mit der Abstimmautomatik ist es u.U. gnstig,
diese bei besonders schwierigen Empfangsverh„ltnissen,
oder wenn die sendende Station mit falschem Hub arbeitet,
kurzfristig abzuschalten. Zur Kontrolle erscheint bei
"eingefrorener" Automatik rechts unten im Statusfenster
ein "K".



E)dit:
Aufruf des Moduseditors.
Es erscheint eine Liste der voreingestellten
Betriebsarten. Mittels der Cursor-Tasten lassen sich
beliebige Felder anw„hlen und durch Bet„tigen der ENTER-
Taste ver„ndern. Ein Modus kann gesperrt werden, indem bei
Modul eine 0 eingetragen wird. Bei den APT-Frequenzen
bedeuten Min und Max jeweils die Frequenzen, zwischen
denen ein Start- bzw. Stopton liegen muá, um als solcher
erkannt zu werden. Z ist die Anzahl der Bildzeilen,
w„hrend der der Ton stabil anstehen muá. "Alt" ist der
Alternativmodus, auf den beim Erkennen der entsprechenden
APT-Frequenz umgeschaltet wird. Mit "Aufl" kann eine feste
Aufl”sung (=Punkte/Zeile) fr den jeweiligen Modus
vorgegeben werden. Wird hier eine 0 eingetragen, so gibt
das Programm automatisch eine Aufl”sung vor, entsprechend
Modul*Pi Punkte/Zeile. Wird der Wert negativ eingegeben,
so erfolgt beim Abspeichern eine Modulanpassung. Z.B. wenn
mit Aufl = -800 gearbeitet wird, so wird, auch wenn man
mit Modul=576 empf„ngt, das Bild mit Modul 255 (=800/Pi)
abgespeichert und ben”tigt entsprechend weniger
Speicherplatz. Mit "Q" wird der Editor verlassen.
Žnderungen k”nnen bei Bedarf dauerhaft (in FAX.CNF)
abgespeichert werden.


S)chr„glaufkorrektur:
Falls die Bilder beim Empfang schr„glaufen, so hat der
Timeroszillator im PC nicht die vom Programm angenommene
Frequenz. In diesem Falle ist der Aufruf von S) erforder-
lich, damit das Programm die richtige Timerfrequenz ermit-
teln kann. Hierzu empf„ngt man zun„chst ein Bild, wobei es
vorteilhaft ist, wenn nicht richtig eingephast wurde, so
daá der Bildrand irgendwo auf dem Bildschirm sichtbar ist.
Nach Drcken von S erscheint, je nach gew„hlter Orientie-
rung, eine senkrechte oder waagerechte Linie, die mit den
Cursortasten (links u. rechts) gedreht werden kann. Durch
gleichzeitiges Drcken von Ctrl und Cursortaste kann die
Linie auch parallel verschoben werden. Nun bringt man ein-
fach diese Linie mit einer senkrechten Linie im Bild
(vorzugsweise dem Bildrand) zur Deckung oder parallel dazu








FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 21




und bet„tigt die Enter-Taste. Damit ist die Korrektur
abgeschlossen. Das Programm errechnet sich aus der
Schr„glage der Linie die tats„chliche Timerfrquenz und
speichert sie in FAX.CNF fr den Empfang aller weiteren
Bilder ab. Diese Korrektur kann beliebig oft wiederholt
werden, was im allgemeinen jedoch nicht n”tig sein sollte.
Lediglich in pathologischen F„llen, wo das Bild um mehr
als eine ganze Zeile pro Seite versetzt, muá man die Kor-
rektur in mehreren Stufen durchfhren.



Hat man mal die Parameter hoffnungslos verstellt, so kann man die
Datei FAX.CNF l”schen, und dann eine Neukonfiguration durchfhren,
um wieder an die Voreinstellungen zu gelangen.
Der Editor-Aufruf kann auch verwendet werden, um schnell in einen
anderen Modus zu schalten: Editor mit "E" aufrufen, Cursor auf die
gewnschte Moduszeile stellen und ESC eingeben.

















































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 22




IV.III T)ermingesteuerter Empfang und Termineditor;


Der termingesteuerte Empfang dient in Verbindung mit dem APT-Ver-
fahren zum selektiven vollautomatischen Empfang von Bildern, z.B.
wenn der Sendeplan der zu empfangenden Funkstelle bekannt ist.

Hierzu dient eine Terminliste, die Sie mittels des Termineditors
(E)ditieren von Terminen) bearbeiten k”nnen. Auch t„glich wieder-
kehrende Termine k”nnen programmiert werden.
Die Liste kann maximal 32 Termine enthalten.

Soll ein Termin t„glich wiederkehren, so ist als Datum 00.00.00
einzugeben.

Sobald gltige Termine in der Liste existieren, d.h. solche, die
noch nicht verstrichen sind, wird dies im Hauptmen durch die
Statuszeile "Termine: ..... vorhanden" angezeigt.

šber den Dauer=nn Parameter k”nnen Sie erreichen, daá der Empfang
eines Bildes, dessen Stop-Ton nicht erkannt wurde, nach max. nn
Minuten abgebrochen wird, damit die Aufnahme weiterer Bilder nicht
blockiert wird.

Nn darf zwischen 1 und 60 Minuten liegen und ist immer 2-stellig

anzugeben. Wird der Dauer= Parameter weggelassen, so werden 60
Minuten eingesetzt.

Grunds„tzlich schaltet die Timerroutine nach Scharfmachen eines
Termins nach 10 Minuten auf den n„chsten Termin weiter, wenn in
dieser Zeit kein APT-Startsignal empfangen wurde.

Zur besseren Nutzung des Timers l„át sich FAX auch mit den Parame-
tern /TD (direktes Drucken w„hrend des Empfangs) bzw. /TB
(Abspeichern w„hrend des Empfangs) starten.
In diesem Falle wird direkt der termingesteuerte Empfang akti-
viert, wobei die Bilder entweder direkt gedruckt (/TD) oder aber
abgespeichert (/TB) werden k”nnen.
Eine sinnvolle Anwendung ergibt sich, wenn eine entsprechende
Anweisung in die AUTOEXEC.BAT-Datei aufgenommen wird. Dann l„át
sich der Rechner kurz vor Erreichen eines Termins mit einer
Zeitschaltuhr hochfahren und muá nicht die ganze Zeit
durchlaufen.

























FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 23




IV.IV S(h)owpic, Bearbeiten abgespeicherter Bilder ;

S(h)owpic dient zum nachtr„glichen Ansehen, Bearbeiten und Ausdruk-
ken von abgespeicherten Bildern. Es k”nnen ausschnittweise Ver-
gr”áerungen mit frei w„hlbarem H”hen/Seitenverh„ltnis erstellt
werden, die sich auch als eigenst„ndige Bilder abspeichern lassen.

Nach Aufruf von S(h)owpic erscheint ein Verzeichnis, aus dem Sie
mittels der Cursortasten eine Bilddatei ausw„hlen k”nnen.
Anschlieáend beginnt direkt der Bildaufbau, den Sie aber jederzeit
durch Drcken der Eingabetaste unterbrechen k”nnen.
Das Bild wird, unabh„ngig von seinem H”hen/Seitenverh„ltnis und
der Orientierung auf den Schirm immer so dargestellt, daá es ganz
auf den Bildschirm paát.
Wenn der Bildaufbau beendet bzw. unterbrochen ist, erscheint am
unteren Bildschirmrand eine Menzeile, aus der die weiteren Optio-
nen ersichtlich sind. Diese Menzeile l„át sich jederzeit durch
Drcken der Leertaste ab- bzw. wiedereinschalten.
Sollten Sie beim Ansehen feststellen, daá einige Parameter noch
nicht stimmen, z.B. Bild ist spiegelverkehrt, verschoben, grau
statt schwarzweiss usw., so k”nnen mittels (P)aram. in das Parame-
termen gelangen und dort die entsprechenden Werte „ndern. In die-
sem Men werden zus„tzlich einige Statusinformationen angezeigt.
Mit (Z)oom blenden Sie in das Bild einen kleinen Rahmen ein, den
Sie mittels der Cursortasten ber den Bildschirm schieben k”nnen.
Mit den + und - Tasten k”nnen Sie die Rahmengr”áe variieren und
mit den X und Y Tasten das H”hen/Seitenverh„ltnis. Ein Druck auf
die Eingabetaste stellt Ihnen den gew„hlten Ausschnitt gezoomt
dar.
Wie auch das totale Bild k”nnen Sie den gezoomten Ausschnitt
(S)peichern oder (D)rucken.
So kann man interessante Ausschnitte aus einem Faxbild gezielt
herauskopieren und zur sp„teren Verwendung abspeichern.
Ob hierbei das Bild als reines S/W-Bild oder als Graustufenbild
abgespeichert wird, h„ngt davon ab, wie (G)rau zum Zeitpunkt des
Abspeicherns eingestellt ist.

Ab der Version 3.3 des FAX-Programmes wird ein verbesserter Kom-
presionsalgorithmus verwendet. Dadurch ben”tigen die Bilder jetzt
noch weniger Platz auf der Disk.
S(h)owpic kann sowohl gespeicherte Bilder im alten wie auch im
neuen Format bearbeiten.
Wenn Sie ein altes Bild betrachten, so k”nnen Sie aus dem
(P)arametermenu heraus mit der Taste K) eine Konvertierung ins neue
Format vornehmen. Fr das konvertierte Bild wird ein neuer
Dateiname erfragt und das alte nicht automatisch gel”scht. Somit
k”nnen Sie auch noch den Erfolg der Umkonvertierung beurteilen.




















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 24




V. Allgemeines;

Verwendete T”ne etc.:

Fax auf Kurzwelle und Langwelle wird im allgemeinen als FM-Fax
betrieben, d.h., ein Sender wird zwischen zwei Eckfrequenzen
hin- und hergetastet, von denen eine Schwarz und die andere Weiá
entspricht. Bei der šbertragung von Graut”nen kann die ausge-
sendete Frequenz kontinuierlich zwischen den beiden Eckfrequenzen
schwanken. Es handelt sich also praktisch um eine FM-Modulation.
Auf Kurzwelle wird hierbei ein Frequenzhub von 400 Hz verwendet,
auf Langwelle einer von 150 Hz.
Pressedienste verwenden u.U. auch andere Hube. (z.B. 300 Hz) Um
bei KW zu bleiben: ein Hub von 400 Hz entspricht einer Shift, also
einem Frequenzabstand zwischen Schwarz und Weiá von 800 Hz. Norma-
lerweise entspricht Weiá der HF-m„áig h”heren Frequenz. Eine sol-
che Modulation l„át sich, genau wie bei RTTY, auch erreichen, wenn
man einen SSB-Sender mit einer AFSK moduliert, die diese T”ne im
NF-Bereich erzeugt. Hierbei geht man standardm„áig von den T”nen
1500 Hz fr Schwarz und 2300 Hz fr Weiá aus. Die arithmetische
Mitte zwischen beiden Frequenzen wird auch als "Subcarrier"
bezeichnet, er liegt in diesem Fall bei 1900 Hz. Damit auch HF-
m„áig die Frequenzlage stimmt, ist das obere Seitenband zu verwen-
den.

Aufgabe des empfangsseitigen Konverters ist es, diese Tonfrequen-
zen wieder in eine (fr dieses Programm 4- bzw. 6-Bit) Hellig-
keitsinformation umzuwandeln. D.h. 2300 Hz NF muá am Konverteraus-
gang den bin„ren Wert 1111B liefern, w„hrend 1500 Hz den Wert
0000B liefern muá. NF-Frequenzen zwischen den beiden Eckwerten
mssen entsprechend umgesetzt werden.
Einfach formuliert muá der Konverter eine bin„r kodierte Zahl lie-
fern, die sich aus der momentan ausgesendeten Frequenz folgender-
maáen berechnet: (16 Graustufen)

16
Helligkeit := (Sendefreq.-Schwarzfreq.)* ------------------------
(Weiáfreq.-Schwarzfreq.)

In der einfacheren 16-Graustufenkonverterschaltung wird allerdings
Periodendauer des NF-Signals in einer einfachen Z„hlschaltung
ausgez„hlt, wobei vorher mittels eines Monoflops die Periodendauer
fr Weiá "abgezogen" wird.
Das Resultat ist praktisch das gleiche, jedoch wird hier nicht
frequenzlinear sondern periodenlinear gewandelt, also mit einer
1/f Kennlinie. Da die Differenz der Eckt”ne aber immer noch
deutlich kleiner als die verwendeten Frequenzen ist, sind die
Abweichungen zwischen beiden Methoden nicht allzu groá und fallen
praktisch nicht auf.
Falls sie keinen Hardwareconverter benutzen, wird eine Peri-
odendauermessung voll softwareseitig durchgefhrt.
Als hinreichend genaue Zeitbasis fr das Ausz„hlen der
Periodendauer kommt hier nur der interne Timertakt des PC's in
Frage. Jede fallende Flanke des NF-Signals l”st einen Interrupt
aus, der den Z„hlvorgang neu startet und die alte Z„hlung
abschlieát und das Ergebnis passend umrechnet.











FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 25




Da die Reaktionszeiten auf Interrupts jedoch schwanken k”nnen, ist
diese Methode der Wandlung mit einem ziemlich groáen statistischen
Fehler behaftet, so daá die Bilder auch bei einwandfreiem Empfang
zumeist verrauscht wirken.
Gr”áter St”renfried ist der in den PCs erfolgende Speicherrefresh,
der sich nicht unterbinden l„át. Weitere St”rfaktoren sind die
Disk-Interrupts, wenn man parallel zum Empfang abspeichert usw.
Es empfiehlt sich deshalb auf jeden Fall, einen externen
"Hardwareconverter" zu benutzen.
Umlaufende Wettersatelliten, aber auch Meteosat, verwenden bei der
šbertragung AM-FAX. Hierbei wird ein FM-Sender mit einem nieder-
frequenten Tr„ger (meist 2400 Hz, "Carrier")) moduliert, der sei-
nerseits mit dem Bildinhalt amplitudenmoduliert ist. Hier muá der
im FM-Empf„nger h”rbare Tr„ger (=Ton) demoduliert
(=gleichgerichtet) werden. Hinter der Demodulation hat man dann
das Bildinhaltssignal, dessen Amplitude den momentanen Hellig-
keitswert wiedergibt.
Mittels eines A/D-Wandlers l„át sich dieses dann wieder digitali-
sieren und in den Rechner einspeisen.
















































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 26




V.I Abspeichern von Bildern und Speicherbedarf ;

Grunds„tzlich wird bei der Abspeicherung von Bildern bei reinem
Schwarz/Weiá Empfang 1 Bit pro Bildpunkt ben”tigt. Bei Halbtonbil-
dern werden 4 Bit pro Bildpunkt ben”tigt, entsprechen 16 darstell-
baren Helligkeitswerten. Bei 64-Graustufendarstellung ben”tigt man
6 Bit.
Da jedoch z.B. Wetterkarten berwiegend aus "Leere" bestehen,
liegt es nahe, die Bilder vor dem Abspeichern zu komprimieren. So
entstand als integrierter Teil des Programms ein Kompressionsalgo-
rithmus, der jede Zeile vor dem Abspeichern "packt".
Ab der Version 3.3 wird ein verbesserter Kompressionsalgorithmus
verwendet, der gegenber dem alten nochmals einen Kompressionsge-
winn von ca. 30% aufweist. (Siehe BILDFMT.DOC)

Es werden immer alle empfangenen Zeilen mit der vollen Aufl”sung
(oder der maximal erlaubten, s.o.) abgespeichert, auch wenn diese
Aufl”sung auf dem Bildschirm oder Drucker nicht erreicht werden
kann.
Dies hat folgende Vorteile: Zum einen lassen sich aus den abge-
speicherten Bildern AusschnittvergrӇerungen anfertigen, die dann
die volle Aufl”sung haben. Zum anderen werden die abgespeicherten
Bilder portabel, da in ihnen keinerlei Information ber den zum
Empfang verwendeten Rechner, Bildschirmadapter und Drucker enthal-
ten ist.
Besitzt man z.B. selbst nur einen PC mit CGA, und vielleicht nicht
mal einen Drucker, so kann man die Bilder empfangen und sich mit
der bescheidenen Qualit„t zufrieden geben.
Man kann aber auch mit den abgespeicherten Bildern zu einem
Bekannten gehen, der vielleicht eine VGA-Karte hat, und sie sich
dort mit dem SHOWPIC Programmteil in TOP-Qualit„t ansehen.




































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 27




VI. 6/7-Bit Konverter mit Abstimmautomatik;

Die in diesem Zusammenhang genannte Abstimmautomatik stellt eine
reine Softwarel”sung dar, die unabh„ngig vom verwendeten Empf„nger
ist. Lediglich der Konverter muá hierbei geeignet abgeglichen wer-
den, wobei man jeweils ein Bit an Helligkeitsaufl”sung zugunsten
der Automatik einbát.
Um also mit Automatik 64 Graustufen aufl”sen zu k”nnen, muá der
Konverter 7 Bit Helligkeitsinformation, entsprechend 128 m”glichen
Helligkeitswerten, liefern.
Der Konverter wird nun so abgeglichen, daá sich diese 128 Werte
jeweils ber den doppelten Hubbereich erstrecken.
Beispiel: Fotofax mit 300 Hz Hub:

Helligkeitswert
Konverterbetrieb ohne Automatik: mit Automatik:
================================================================
Mittenfrequenz 1900Hz: 31 63
Weiá 2200 Hz: 63 95
Schwarz 1600 Hz: 0 32

oberes Limit 2500 Hz: -- 127
unteres Limit 1300 Hz: -- 0

Beachten Sie, daá bei der Kalibrierungshilfe (s.o.) die
angezeigten Werte immer auf 128 normiert werden, so daá hier z.B.
beim Automatikbetrieb das obere Limit mit 127 angezeigt wird,
w„hrend beim Betrieb ohne Automatik Weiá mit 127 (bzw. 126, da
sich die Anzeige hier nur in 2-er Schritten „ndert) angezeigt
wird.

Das Programm sucht sich nun im Automatikbetrieb aus den 128 m”gli-
chen Werten die 64 Werte heraus, die zu dem FAX-Signal geh”ren.
Dies wird durch eine gleitende Mittelwertbildung der auftretenden
Extremwerte im Signal erreicht. dieses Verfahren arbeitet sehr
zuverl„ssig, hat aber einige Schw„chen, wenn der Hub der sendenden
Station nicht stimmt, bzw. der Konverter schlecht abgeglichen ist.
Die momentane Lage der ausgewerteten 64 Graustufen innerhalb der
128 Helligkeitswerte wird im Statusfenster durch einen kleinen
Abstimmrahmen rechts neben der Abstimmanzeige dargestellt. Solange
dieser Rahmen weder oben noch unten anliegt, ist die Automatik in
der Lage, einer Frequenzdrift des Eingangssignal zu folgen. Beim
Abstimmen reicht es aus, dafr zu sorgen, daá der Abstimmrahmen
etwa symmetrisch zur Anzeigenmitte liegt, den Rest erledigt dann
die Automatik.






















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 28




VII. Nachtr„ge;

Hier noch ein nicht mehr so ganz bitterer Tropfen fr die Besitzer
mancher PCs oder ATs:

Bei einigen Rechnern klemmt das BIOS bei Harddisk Schreib- / Lese-
zugriffen Interrupts total ab. Das hat zur Folge, daá, wenn man
versucht, in eine Harddiskdatei zu speichern, die Bilder v”llig
schieflaufen, da w„hrend der Harddiskzugriffe immer wieder Punkte
verlorengehen. Der im PC/AT verwendete Timer erlaubt es leider
nicht, abzufragen, wieviele Interrupts verlorengingen, weil sie
nicht rechtzeitig bedient wurden.
Dieses Problem konnte ich in der vorliegenden Version durch Ver-
wendung eines zus„tzlichen freilaufenden Counters, der mit einem
weiteren Timerkanal realisiert wurde, beheben. Durch dieses Ver-
fahren ist es m”glich, verlorengegangene Interrupts aufzuspren
und auszubgeln. Dies funktioniert allerdings nicht in Verbindung
mit der Simpelst-Konverterl”sung, da hier der zus„tzliche Counter
fr die Frequenzmessung ben”tigt wird.

Ebendieser Effekt, daá beim Abspeichern auf Harddisk Punkte verlo-
rengehen, kann allerdings noch eine andere Ursache haben.
Wenn Sie ein Cache-Programm zum Beschleunigen der Harddiskzugriffe
verwenden, so k”nnte es sich hierbei um den šbelt„ter handeln. Ein
Cache-Programm, das auf einem AT unter Verwendung von EXTENDED-
Memory l„uft, wird mit ziemlicher Sicherheit diesen Fehler verur-
sachen, da bei Schreibzugriffen auf das EXTENDED-Memory die CPU in
den Protected-Modus und wieder zurckgeschaltet
werden muá. Dies ist eine sehr zeitaufwendige Prozedur (CPU-
Reset), w„hrend der Interrupts verlorengehen k”nnen.
Falls es also Probleme gibt, so sollten Sie das Cache vor Benut-
zung von FAX deinstallieren.


Diese Bedienungsanleitung ist sicher noch stark verbesserungsf„-
hig.
Immer noch fehlt noch ein Kapitel ber den praktischen Betrieb in
FAX.
Solange ich selbst nicht die Muáe finde, ein entsprechendes Kapi-
tel zu schreiben, kann ich hierzu jedem nur w„rmstens das Heft
"FAX fr Einsteiger" von DJ8BT, erschienen im DARC-Verlag, empfeh-
len.
Es beinhaltet eigentlich alles, was man ber FAX wissen muá. Die-
ses ganze Programm ist in wesentlichen Teilen aus den Informatio-
nen heraus entstanden, die ich diesem Heft entnehmen konnte.






















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 29




VIII. Konverterschaltungen und Bezugsquellen;

Achim, DL5JM in Wetter, hat ausgehend von der 16-Graustufen Kon-
verterschaltung eine Platine entworfen, auf der der ganze (FM)
Konverter inklusive Abstimmanzeige und Netzteil paát.
Hans, DJ6NB aus Nrnberg hat fr den 64-Graustufenkonverter ein
Platinenlayout erstellt, welches Achim nachbearbeitet hat.
Leerplatinen und evtl. auch Komplettbaus„tze fr beide Konverter-
typen sind bei Achim erh„ltlich.

Bitte wenden Sie sich mit Anfragen zur Hardware direkt an Achim.
Seine Anschrift lautet:

Achim Kndahl
DL5JM
Grnewalder Str. 21

5802 Wetter 2
Tel.: 02335/60572

Hier nun zu den Schaltungsvorschl„gen fr die diversen
Konvertertypen:

Fotokopien der Schaltpl„ne fr die o.g. Konvertertypen k”nnen Sie
bei mir anfordern. (frankierten Rckumschlag und noch einen Brief-
marke fr die Kopierkosten nicht vergessen; 5 DIN A4 Bl„tter)

Hier noch die ganz einfache Schaltung des "Simpelst"-Konverters,
der mit ein paar Bauteilen auskommt, dafr jedoch auch nicht be-
sonders gut funktioniert. (Wenn Sie den benutzen wollen, so mssen
Sie in der Konfiguration die Frage nach dem Hardwarekonverter mit
nein beantworten)


RS232 Pins
(25-Pol)

100 nF 741 o.„.
ÚÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄO DTR 20
³³ 3 ³\ ³7
OÄÄÄÄÄ´ÃÄÄÄÛÄÄÄÄÄÄÄÄÄ´+\³
³³ ³ ³ \ 6
NF ein ³ ³ >ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄO RI 22
³ 2 ³ /
OÄÄÄ¿ ³ ÚÄÄÄÄ´-/³
³ ³ ³ ³/ ³4
ÄÁÄ ÚÁ¿ ÚÁ¿ ÀÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄO RTS 4
³ ³ ³ ³
je 100 k ³ ³ ³ ³
ÀÂÙ ÀÂÙ
³ ³ ÚÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄO GND 7
ÄÁÄ ÄÁÄ ÄÁÄ















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 30



Der 741 arbeitet als Begrenzerverst„rker mit voller Leerlaufver-
st„rkung und bringt die NF auf Rechteckform mit RS-232 Pegel.
Die Betriebsspannung wird ber DTR (+) und RTS (-) bezogen. Das
Programm setzt diese Ausg„nge entsprechend. Natrlich kann man
hier auch eine externe Stromversorgung verwenden.
Eventuell ist es sinnvoll, zus„tzlich DTR und RTS ber je 10 æF
nach Masse zu legen. Falls der 741 schwingt, (selten) l„át sich
das mit einem Kondensator von einigen 10 pF zwischen Pins 2 und 6
beheben.
Achtung: die Ausg„nge werden nur auf die passende Polarit„t
gesetzt, wenn bei der Konfiguration Hardwarekonverter = Nein ange-
geben wurde. šberprfen Sie die Konfiguration vor Anschluá der
Simpelst-Schaltung, oder bauen Sie noch ein paar Verpolungsschutz-
dioden ein, sonst landet Ihr OP-AMP evtl. vorzeitig im Silizium-
Himmel.





















































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 31




IX. Frequenzen, Empfang etc.;

Hier die Frequenzen einiger FAX-Stationen:


Freq.(kHz) Stn. LPM MOD HUB Bemerkungen
-----------------------------------------------------------------
117,4 DCF37 (DWD) 120 567 150 Karten (Luftfahrt)
134,2 DCF54 (DWD) 120 567 150 Karten/Meteosat
139,0 DCF39 (DPA) 120 352 300 Bilder

3855,0 DDH3 (DWD) 120 567 400 Karten (Seefahrt)
4782,0 GFE21 (Bracknell) 120 567 400 Karten
7880,0 DDK3 (DWD) 120 567 400 Karten (Seefahrt)

144,700 MHz Amateur-FAX

Nur als Beispiel.
Beachten Sie bitte, daá Sie im allgemeinen fr den Empfang kommer-
zieller FAX-Aussendungen eine Genehmigung sowohl des Betreibers
als auch der Fernmeldebeh”rde ben”tigen. Eine Ausnahme stellen
sog. CQ-Sendungen dar, deren Empfang vom Betreiber freigegeben
ist, und die von lizenzierten Funkamateuren ohne gesonderte Geneh-
migung empfangen werden drfen. Ein Beispiel sind die Aussendungen
von DDH3 und DDK3.

FM-FAX Aussendungen werden mittels eines SSB-Empf„ngers empfangen.
Hierbei ist das obere Seitenband und eine in der Regel um 1,9 kHz
tiefere als die in den Frequenzlisten angegebene Empfangsfrequenz
einzustellen.
Erwarten Sie allerdings bitte nicht, daá mit dem Einstellen der
entsprechenden Frequenz alles getan ist. Sie werden in den meisten
F„llen die Frequenz etwas verstellen mssen, um einen korrekten
Empfang zu erhalten, da kaum ein Empf„nger eine so hohe Treff-
genauigkeit besitzt.

Ein Problem ergibt sich, wenn man FAX mit einem Ger„t empfangen
will, das keine kontinuierliche Abstimmung, sondern z.B. nur 100
Hz-Schritte zul„át, und mangels geeignetem Konverter nicht mit der
Abstimmautomatik arbeiten kann.
Hier ist bei 150 Hz Hub i.A. keine vernnftige Abstimmung mehr
m”glich. Ein Ausweg, falls man berwiegend immer denselben Sender
empfangen will, ist, den Konverter entsprechend auf andere, pas-
sende NF-Frequenzen abzustimmen. Falls man einen LW-Konverter
benutzt, so kann man auch durch Verstimmen des Mischquarzes im
Konverter die Frequenz feinverstellen.

Dieses Problem stellt sich jedoch nicht, wenn man mit dem 6/7-Bit
Konverter mit Software-Abstimmautomatik arbeitet.
Durch die Abstimmautomatik wird der Abstimmvorgang wesentlich
erleichtert.
















FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 32




Das Einstellen beim Empfang von Wetterkarten ist nicht schwer,
wenn man sich vor Augen h„lt, daá solch eine Karte berwiegend aus
Weiá besteht. Man stellt also gnstigerweise zun„chst eine etwas
h”here Frequenz ein, und dreht dann langsam nach unten, wobei der
im Lautsprecher h”rbare Ton immer h”her wird. Auf dem Konverter
wird berwiegend eine oder ein paar benachbarte LEDs leuchten, und
durch Verdrehen der Abstimmung kann man erreichen, daá haupts„ch-
lich die ganz rechte (entspr. Weiá) LED leuchtet.
Bei Einsatz des 6/7-Bit Konverters mit Abstimmautomatik ist ledig-
lich darauf zu achten, daá die aufleuchtenden LEDs weit genug vom
rechten bzw. linken Rand entfernt bleiben bzw. daá der Abstimmrah-
men im Statusfenster weder unten noch oben "aneckt".
Idealerweise sollten die aufleuchenden LEDs symmetrisch zur Mitte
der Abstimmanzeige liegen.

Beachten Sie bitte, daá manche Stationen in den Sendepausen, wenn
gerade keine Vorlage gesendet wird, Dauerweiá, andere jedoch Dau-
erschwarz aussenden.

Hier hilft im Zweifelsfalle nur Abwarten, bis ein Bild kommt.
W„hrend eine Einphassequenz gesendet wird, l„át sich besonders gut
einstellen: Abstimmung so verstellen, daá gerade immer abwechselnd
die ganz rechte bzw. ganz linke LED aufblitzt. (Abstimmautomatik:
s.o.)

AM-FAX Aussendungen mssen mit einem FM-Empf„nger empfangen wer-
den, da hier ein FM-Sender mit einem NF-Untertr„ger (meist 1900
Hz) moduliert wird, dessen Amplitude dem Bildinhalt entspricht.
šber das Lautst„rkepoti bzw. ein Poti im Konverter wird hierbei
die NF auf den passenden Pegel gebracht, der den Konverter gerade
voll aussteuert. Der 6/7-Bit Konverter mit Automatik ist dann
richtig ausgesteuert, wenn der Abstimmrahmen in den weiáen Bild-
passagen gerade anf„ngt, etwas von der untersten Position abzuhe-
ben.

































FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 33




X. Weitergabe, Copyright etc.;

Dieses Programm drfen Sie unter folgenden Bedingungen benutzen
und weitergeben:

Das Programm darf beliebig weitergegeben werden, wenn folgende
Bedingungen eingehalten werden:

Es mssen ALLE unten aufgefhrten Dateien geschlossen weitergege-
ben werden. Im einzelnen sind dies:

FAX.EXE
FAX.DOC
BILDFMT.DOC

Die Programme drfen nicht modifiziert weitergegeben werden, Copy-
rightvermerke drfen nicht entfernt werden.
Die kommerzielle Nutzung der Programme sowie die kommerziell
betriebene Weitergabe durch Shareware Versandfirmen untersage ich
hiermit A U S D R š C K L I C H .

Firmen und Einzelpersonen, welche beabsichtigen, gewerblich Hard-
ware zu verkaufen, die in Verbindung mit diesen Programmen FAX-
Empfang erm”glicht, gestatte ich allerdings, die Programme als
Beigabe zur Hardware weiterzugeben, solange darauf hingewiesen
wird, daá durch den Hardwareerwerb keinerlei Rechte an den Pro-
grammen erworben werden.
Insbesondere stellt der Erwerb des Programmes als Beigabe zu Hard-
ware E Fk e i n e n K a u f desselben dar. Es gelten nach wie vor
bezglich des Programms einzig und allein die hier aufgefhrten
Nutzungs- und Weitergaberechte bzw. -pflichten.
Des weiteren verlange ich, ber ein solches Vorhaben in Kenntnis
gesetzt zu werden.

Wenn Sie das Programm weitergeben, so sollten Sie nach M”glichkeit
Fotokopien der Schaltungsvorschl„ge beifgen.
Wenn Sie selbst das Programm ohne Schaltungsvorschl„ge erhalten
haben, haben, so k”nnen Sie diese bei mir anfordern. (s.o.)

Falls Sie dieses Programm als Beigabe zu irgendwelcher Hardware
bekommen haben (s.o.), so beachten Sie bitte, daá die genannten
Schaltungsvorschl„ge nicht zwangsl„ufig den Schaltungen der von
Ihnen erworbenen Ger„te entsprechen mssen.
























FAX 4.1 Universelles FAX-Empfangsprogramm von DK8JV Seite 34




X.I Benutzung der Programme;

Das Programm selbst ist Shareware. Das heiát, Sie drfen es ohne
Begleichung einer Lizenzgebhr nutzen und weitergeben. Sollten Sie
zu der šberzeugung kommen, daá die Programme fr Ihre Zwecke
brauchbar sind, so wrde ich mich freuen, wenn Sie mir einen klei-
nen freiwilligen Anerkennungsbeitrag von ca. 30,- DM zukommen lie-
áen.
In diesem Falle werde ich Sie dann ber das Erscheinen von neuen
Programmversionen, Behebung von Bugs oder ber die Verfgbarkeit
neuer Hardware schriftlich informieren. Updates sind natrlich
nur m”glich, wenn auch entsprechende Anregungen kommen. Deshalb
bitte ich Sie, mir offen Ihre Kritik zu diesem Programm mitzutei-
len.
An dieser Stelle m”chte ich mich auch ganz herzlich bei all den
OMs bedanken, die durch ihre Tips und Anregungen zum Entstehen
dieser Version beigetragen haben.

Ansonsten wnsche ich viel Spaá beim FAXen und gute Bilder.


Mettmann, im Februar 1990

Eberhard Backeshoff
DK8JV
Obschwarzbach 40a (nicht ObERschwarzbach!)

4020 Mettmann

Tel.: 02058/4684 (bitte nur abends zwischen 1730 und 1900 Uhr)


  3 Responses to “Category : Communication (modem) tools and utilities
Archive   : FAX40.ZIP
Filename : FAX.DOC

  1. Very nice! Thank you for this wonderful archive. I wonder why I found it only now. Long live the BBS file archives!

  2. This is so awesome! 😀 I’d be cool if you could download an entire archive of this at once, though.

  3. But one thing that puzzles me is the “mtswslnkmcjklsdlsbdmMICROSOFT” string. There is an article about it here. It is definitely worth a read: http://www.os2museum.com/wp/mtswslnk/